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Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik

Teilinstitut III -  Bioverfahrenstechnik

 

Gebäude 30.44

Fritz-Haber-Weg 2

76131 Karlsruhe

Optimierung der Kultivierungsbedingungen der Kalkalge Emiliania huxleyi durch Hell-Dunkel-Zyklen

Optimierung der Kultivierungsbedingungen der Kalkalge Emiliania huxleyi durch Hell-Dunkel-Zyklen
Forschungsthema:Algenkultivierung
Typ:Masterarbeit, Bachelorarbeit, Praktikum
Datum:nach Absprache
Betreuer:

M.Sc. Johanna Zander

Beschreibung der Abschlussarbeit

Emiliania huxleyi ist eine der bedeutendsten Kalkalgen der Ozeane. Die Zelle ist mit Schuppen aus Calciumcarbonat bedeckt, die als Coccolithen bezeichnet werden. Dadurch ist diese Alge in der Lage, Kohlenstoff auf zwei Arten zu binden: Zum einen durch die Photosynthese und zum anderen durch die Bildung von Coccolithen. Dadurch spielt sie eine große Rolle in marinen biochemischen Kreisläufen, aber auch in der Industrie finden sich einige Anwendungsbereiche für die Calciumcarbonat-Kristalle. Da die Coccolithenkonzentrationen in der Natur für einen technischen Einsatz zu niedrig sind, müssen neuartige Kultivierungsverfahren entwickelt werden.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Wachstumsbedingungen von E.huxleyi optimiert werden. Die meisten Algen wachsen bei längeren Lichtperioden und kontinuierlichem Licht schneller. Allerdings ist bekannt, dass sich E.huxleyi bevorzugt in der Nacht teilt. Daher sollen in diesem Projekt besonders die Auswirkungen von Hell-Dunkel-Phasen auf das Wachstum untersucht werden.

Diese Versuche finden in verschiedenen Bioreaktortypen, wie zum Beispiel im Schüttelkolben, Rührkesselreaktor oder Bag-Reaktor statt. Anschließend werden die Kultivierungen mit Hilfe geeigneter Analysemethoden ausgewertet.

 

Wir suchen:

- Studium Bioingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Biologie oder verwandte Fachrichtungen

- Verantwortungsbewusste und zuverlässige Arbeitsweise

- Interesse an biologischen und technischen Fragestellungen

- Spaß an der Grundlagenforschung

- Vorkenntnisse im Bereich Bioverfahrenstechnik sind hilfreich, jedoch kein Muss